Social Media Monitoring: DB Bahn, Renault und Opel machen es vor

Eine gewisse Franzi macht Schluss mit der Deutschen Bahn. Das klingt im ersten Moment seltsam und hat wenig mit Social Media Monitoring zu tun, möchte man meinen. Doch die Aufklärung ist schnell geliefert. Jeden Tag beschweren sich unzählige Leute auf der Facebook-Seite der DB Bahn. Und so hat das auch jene Franzi getan.

Wie auch PrOnline berichtete, war ihr Beitrag jedoch kreativer als viele andere und so teilte sie ihrem ehemals Geliebten (der Deutschen Bahn), dass ihre Beziehung keinen Sinn mehr macht.
Franzi Do macht Schluss mit der DB Bahn

Franzi möchte ihre abenteuerliche Beziehung mit der DB Bahn nicht weiterführen. Sie hat jetzt einen Neuen: er heißt Opel.

Da die Deutsche  Bahn aber wie viele große Unternehmen mittlerweile auch Social Media Monitoring betreibt, liest ein Mitarbeiter des Social Media Teams Franzis Beitrag und antwortet auch prompt. Das schöne und vor allem gute daran ist, dass „Die Bahn“ nicht mit routinemäßigen vorgefertigten Textbausteinen sondern einem individuellen Text antwortet und auf die Geschichte eingeht.

DB Bahn Antwort auf Franzi Do

Allein die Anzahl der Likes zeigt, dass solch eine Antwort von den Lesern geschätzt wird. Und als wäre die ganze Geschichte nicht schon interessant genug, schaltet sich nach vielen weiteren Kommentaren von Lesern, Franzi und der DB Bahn nun auch noch (6 Tage später) die deutsche Facebook-Seite von Renault als vermeintlicher Nebenbuhler von Opel ein.

Franzi Do macht Schluss mit der DB Bahn und Renault antwortet (auf Facebook)

Das nenne ich mal Engagement und Kreativität von Renaults Social Media Team. Hut ab! Solche Aktionen bringen mit minimalem Aufwand eine positive Stärkung des Images und vor allem eine sehr große Reichweite mit sich. Zu guter Letzt darf natürlich auch der neue Liebhaber „Opel“ nicht fehlen und so leistet auch Opel Deutschland seinen Beitrag zu diesem Paradebeispiel für eine gute Social Media Interaktion.

Franzi Do macht Schluss mit der DB Bahn und Opel antwortet (auf Facebook)

Danach folgten noch haufenweise Kommentare von belustigten oder genervten Usern. Außerdem versuchten noch weitere  Unternehmen auf den Zug aufzuspringen 😉 um ein wenig Bekanntheit mit abzustauben.