Mit Google Maps Pokémon Meister werden

Google macht Fans von Pokemon und Augmented Reality den Mund wässrig. Kurz vor dem ersten April veröffentlicht der Konzern ein Video, welches zeigt wie man mit Google Maps Pokemon fangen kann. Was anfangs wie ein grandioser Aprilscherz erscheint, ist jedoch nicht komplett erfunden. Wer ein Smartphone mit Android oder iOS hat, kann das Easter Egg selbst testen.

In folgendem Video zeigt Google eine spektakuläre Jagd auf Pokemon mit dem Smartphone und Google Maps. Abenteurer reisen durch die Wildnis, die Wüste oder den Großstadtdschungel und sehen auf ihrem Display per Augemented Reality verschiedenste Pokemon, welche sie fangen können.

Wer nun seine Google Maps App wirklich öffnet und mit dem Finger in das Suchfeld tippt, der wird überrascht sein: Dort erscheint wirklich ein Feld mit einem kleinen blauen Pokeball und der Beschriftung „Start“. Nach einem Touch auf jenes Feld kann es auch schon los gehen. 😉

So wirst du Pokemon Meister

Nach einem Touch auf „Start“ wurde ich direkt zum Pokemon-Labor in die Schweiz gesendet (welches sich in Google Maps am Standord der CERN-Forschungseinrichtung befindet). Dort kann man in direkter Umgebung auch schon die ersten Pokemon sehen. Sobald man die verschiedenen Pokemen berührt, kann man sie fangen und somit in seinen Pokedex aufnehmen. Derzeit gibt es scheinbar 150 Stück zu fangen.

Startpunkt in Google Maps (Screenshot)
Startpunkt in Google Maps (Screenshot)
Pikachu wurde gefangen (Screenshot)
Pikachu wurde gefangen (Screenshot)
Der Pokédex zeigt alle gefangenen Pokémon (Screenshot)
Der Pokédex zeigt alle gefangenen Pokémon (Screenshot)

Die Augmented Reality Funktionen wie aus dem Video sind aber leider höchstwahrscheinlich nur ein kleiner Scherz nebenbei. Dies wäre aber durchaus ein interessantes Konzept. Solch eine Mischung aus Pokemon, Geocaching und Augmented Reality könnte haufenweise Zuspruch erhalten. Hierbei sei auf den zunehmenden Erfolg des Smartphone-Spiels Google Ingress verwiesen. Dies verfolgt ein ähnliches Konzept mit anderer Story.

Was genau Google damit bezwecken möchte, bleibt aber ein kleines Geheimnis. Laut ihrem Blog suchen sie „Mitarbeiter, die risikofreudig und detail-orienitiert sind, tiefes technisches Verständnis haben, und [wie in Pokemon] durch hohes Gras navigieren können, um wilde Kreaturen zu fangen“. 😉

P.S.: Wer sein Gedächtnis etwas auffrischen möchte, dem sei das Poke-Wiki empfohlen.

Orte der Pokémon

[Update 01.04.2014]

An den folgenden Orten solltet ihr auf jeden Fall suchen:

  • CERN (Pokémon Labor) und die weitläufige Umgebung
  • Google Headquarter, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View
  • Shiodome Station, Tokio, Japan; und die weitläufige Umgebung
  • New York City und die weitläufige Umgebung (z.B. Central Park, Empire State Building)
  • Vatikan, Rom
  • Niagara Fälle, Ontario, Kanada
  • Chinesische Mauer, Mutian Valley
  • Pyramiden von Gizeh
  • Paris und die weitläufige Umgebung
  • Tampa, Florida, USA
  • San Francisco und die weitläufige Umgebung (z.B. Powell St., Cable Car Museum, Google San Francisco, Twin Peaks, Japantown)
  • Edinburgh Castle, Großbritannien
  • Saitama, Japan
  • Buenos Aires, Argentinien
  • Space Needle, Seattle, USA

One Comments

  • simon

    1. April 2014

    Hannover, Herrenhäuser Gärten, Mogelbaum

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